BEKONEWS 2014

Intermodaler Verkehr ist der optimale Ansatz zur Senkung der Umweltbelastung und Entlastung des Straßennetzes. Eine zukunfts- orientierte Verkehrswirtschaft setzt auf die spezifischen Vorteile und die bedarfsgerechte Nutzung der verschiedenen Verkehrsmittel und Fahrzeugtypen. Die Kombination von öffentlichem und individuellem Verkehr ist der Schlüssel, um rascher und bequemer von A nach B zu gelangen. Besonders in den städtischen Ballungsräumen. BEKO kann als Entwicklungspartner auf bewährte Kompetenzen bei Schlüsseltechnologien für die intermodale Verkehrsplanung verweisen. 51 BEKO unterstützt die Wiener Tafel Einerseits wird damit Menschen in Not geholfen, andererseits geschieht dies auf eine besonders umweltfreundliche Art mit strombetriebenen E-Trikkes im Rahmen der Konzernstrategie zur Forcierung der Mikro-E-Mobilität. Die Wiener Tafel – der Verein für sozialen Transfer – rettet bis zu drei Tonnen Lebens- mittel pro Tag vor dem Müll und versorgt mit den wertvollen Warenspenden von Handel, Industrie und Landwirtschaft 16.000 Armutsbetroffene in 90 Sozial- einrichtungen im Großraum Wien. Die mehr als 400 ehrenamtlichen Mitarbeiter bringen die Lebensmittel von über 180 Warenspenderunternehmen mit den fünf Wiener Tafel-Hilfslieferfahrzeugen auf kürzestem Weg in Frauenhäuser, Mutter- kindwohnheime, Obdachlosenbetreuungs- einrichtungen und Flüchtlingsherbergen. „Wir bei BEKO finden es schrecklich, dass in Österreich so viele Lebensmittel einfach weggeworfen werden, nur weil sie nicht dort ankommen, wo sie am dringendsten gebraucht werden. Umso mehr schätzen wir die großartige Arbeit der Wiener Tafel. Da wir eine technische Lösung für die Mikro-E-Mobilität entwickelt haben, die uns besonders geeignet erscheint, die Arbeit der Wiener Tafel zu unterstützen, haben wir dieses gemeinsame Projekt gestartet“, erklärt Peter Kotauczek, CEO BEKO HOLDING AG. BEKO stellt der Wiener Tafel ein E-Trikke samt Anhänger zur Verfügung, um Le- bensmittel im Bereich des Naschmarkts einsammeln zu können. Gerade der Naschmarkt war bisher aufgrund der Ver- kehrssituation für die freiwilligen Helfer der Wiener Tafel nur sehr schwer zugäng- lich. Mit dem wendigen, leistungsstarken und elektrisch angetriebenen Fahrzeug sowie dem eigens entwickelten Anhänger können bei einer Fahrt bis zu 80 Kilo- gramm einwandfreie, wertvolle Lebens- mittel auf direktem Weg zu den nächst- gelegenen Sozialeinrichtungen gebracht werden. Ein weiterer Vorteil der Kooperation liegt in der öffentlichkeitswirksamen Präsenz in einem stark frequentierten Gebiet Wiens. Die Wiener Tafel und ihr Einsatz gegen Armut, Hunger und Lebensmittelver- schwendung werden durch die Aufsehen erregenden Fahrzeuge im öffentlichen Le- ben noch sichtbarer. Auch BEKO bringt seine Botschaft unter die Menschen. „Wir können mit diesem Projekt einerseits Pra- xiserfahrung für unsere Spazierschwebe- Geräte im härtesten Alltagseinsatz sam- meln und gleichzeitig Werbung für unsere BEKO Entwicklungsarbeit im Bereich der Mikro-E-Mobilität leisten“, betont Peter Kotauczek. Mikro-E-Mobilität: Es geht umMeter Als größter österreichischer Technologiedienstleister erhebt BEKO den Anspruch, die Menschen dazu zu bringen, bei ihrer Fortbewegung auf alternative Verkehrsmittel oder andere Konzepte der Mobilität umzusteigen. Es geht um Meter. Jeder Weg, den wir zurücklegen, beginnt zu Fuß und endet zu Fuß. Wegstrecken unter 0,5 Kilometer werden zu 75 Prozent zu Fuß bewältigt. Je älter, desto höher ist der Anteil der Fußwege. Zeit, an die Menschen zu denken, die nicht so gerne zu Fuß gehen oder sich dabei schwer tun, aber bisher keine Alternative dazu hatten. Jetzt gibt es eine: Mikro-E-Mobilität mit dem elektri- schen BEKO Schweber. Das strom- getriebene, wendige und extrem handliche und zusammenklappbare Fortbewegungsmittel ist ideal für den intermodalen Einsatz besonders in den städtischen Ballungsräumen.

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